Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

  • Announcement: Herzlich willkommen in der Unimog-Community

    Herzlich willkommen auf der  Unimog-Community-Website. Seit 1999 treffen sich hier die Unimog- und MBtrac-Enthusiasten zum Meinungsaustausch und Fachsimpeln. Du suchst einen Unimog oder ein ein passendes Ersatzteil – dann wirst Du bestimmt im Kleinanzeigenmarkt fündig. Viel Spaß auf unserer 4×4-Plattform wünschen Andre & Thilo

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  • Im Unimog-Ratgeber geblättert: Geschichte zum Schmunzeln aus 1961

    Im Unimog-Ratgeber Nummer 4 aus dem Jahr 1961 steht die folgende Geschichte, die hoffentlich auch weitere Leser zum Schmunzeln bringt:

    Platz da, der Mayer kommt!
    Es war noch zu Boehringers Zeiten und die Geschichte hat den
    Vorzug, wahr zu sein. Nur hieß der Mann nicht Mayer. Seinen
    rechten Namen wollen wir taktvoll verschweigen, denn er ist
    noch heute treuer Kunde.
    Er hatte den Unimog gekauft und holte ihn am vereinbarten Tag
    ab. Das Geschäftliche war schnell erledigt. Aber dann stellte
    sich heraus, dass unser Freund zwar den Führerschein, aber keine
    Ahnung vom Fahren hatte. Was blieb also, als eine Fahrschule
    auf dem Fabrikhof zu improvisieren. Kupplung, Bremse – ja.
    Gaspedal – nein, das sei wohl nicht drin, das spüre er nicht.
    Schließlich hat er es geglaubt.
    Nur das Schalten! Das wollte und wollte nicht klappen . Aber
    die Zeit und der Mayer drängten. Auf eigene Verantwortung
    wolle er starten, er müsse heim und melken. So wurde ihm
    schließlich der 4. Gang eingelegt. Kaum war der Amateur-Fahrlehrer
    abgesprungen, als unser Mann schon zum Tor hinaussauste.
    Er muß gut heimgekommen sein , denn noch heute ist er
    – wie gesagt – Unimog-Kunde.
    So weit, so gut, das alles wäre nicht der Erwähnung wert. Aber:
    „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen «, weiß
    der Volksmund zu sagen. Hören Sie, was der Mayer noch von
    seiner Reise zu erzählen hatte.
    Um mit dem einmal laufenden Unimog keinem Hüter der Ordnung
    in die Hände zu geraten, auch wohl, um Kreuzungen und
    anderen Verkehrsteilnehmern aus dem Wege zu gehen, hat er
    schleunigst die große Straße verlassen und sich seitlich in die
    Büsche geschlagen. Auf abseitigen Feldwegen strebte er mit
    dem brav brummenden neuen Unimog heimatlichen Gefilden
    zu. Unentwegt rollte er durch Felder, Wiesen und Wälder. So
    kam er auch auf einen Dammweg durch das Ried. Rechts und
    links Sumpf und Wasserlachen, bot die Deichkrone gerade einer
    Fahrzeugspur Platz. Sicher steuerte Mayer den Unimog, der
    gehorsam seine Bahn zog.
    Da – hinter einer Wegkrümmung kam ein anderes Fahrzeug vorgeprescht.
    Im Nu war man aufeinander zugefahren.

    Die vier Amis im Jeep, die wohl unter Fasanen und Wildenten ein wenig
    nach dem rechten hatten sehen wollen, stoppten. Nicht aber
    der Unimog. Der fuhr im 4. Gang schnurstracks auf den Jeep
    zu. In letzter Sekunde erkannte dessen Fahrer die Gefahr und
    wich aus. Unser Freund sah nur noch, wie die vier Burschen mit
    ihren Flinten kopfüber ins Schilf purzelten, dann mußte er sich
    wieder seinem Unimog widmen und kam tatsächlich wohlbehalten
    und unbehelligt heim.
    Aber noch immer hatte unser beherzter Mann nicht alle Nöte
    überwunden. Wer nämlich nicht schalten kann, kann auch nicht
    halten. Gott sei Dank aber haben die Bauernhöfe im Württembergischen
    kein Hoftor, so daß er am Ziel seiner Fahrt ohne
    Aufenthalt auf den Hof gelangen konnte. Dort hoffte nun Mayer
    irgendwie auf Hilfe. Zunächst einmal kurvte er um „die
    Mischte“, die berühmte württembergische Dunglege, herum.
    Aber der Unimog lief. Er hätte wohl Stunden den Mist umkreist,
    ein früher Sputnik, wäre nicht sein braves Eheweib gewesen.
    Vom Fenster aus das Karussell bänglich verfolgend, kam ihr die
    rettende Idee: der Mist! Auch Mayer war es längst zu dumm geworden.
    Spornstreichs folgte er drum dem Zuruf und steuerte
    geradewegs in den Miststapel – bums! Da stand er.
    Heute fährt und hält er übrigens nicht mehr auf diese Weise.

     

  • Vor 60 Jahren: Vorführung Unimog-S in Saudi Arabien

    Erwin Moll kam als Vorführer 1951 von der Maschinenbaufabrik Gebr. Boehringer in Göppingen, wo die ersten 602 Serien-Unimog gebaut wurden, bei dessen Verlagerung in das Mercedes-Benz Werk in Gaggenau. Er war der „Star-Vorführer“, der immer dann eingesetzt wurde, wenn besondere Einsätze zu erledigen waren. So fuhr er unter anderem bei den spektakulären Filmaufnahmen von Martin Schließler für den Unimog-S-Werbefilm.

    Er war weltweit im Einsatz. So auch im August 1957 in Jeddah, als er dem Prinzen Mussad, Chef der Leibgarde des Königs vom Saudi-Arabien im Geländeden Unimog-S mit vorderer Seilwinde vorstellte.

     

    Abgeschlossen wurde die Vorführung in Jeddah vor Innenminister Feisal.

    Als Meister leitete Erwin Moll die Vorführmannschaft des Vertriebs. In seiner Regie, so Roland Feix heute, wurde der Unimog 416 so verändert, dass er auch für militärische Zwecke Verwendung fand. In Regie von Erwin Moll wurde auch das Unimog-Vorführgelände bei Ötigheim gestaltet. Hier konnte er seine jahrelangen Erfahrungen hervorragend einbringen.

  • Kandidaten stehen bereit – Unimog-Club Gaggenau soll am 16. September einen komplett neuen Vorstand wählen

    Pressepiegel: Thomas Senger berichtet in der heutigen Ausgabe des Badischen Tagblatts über den Unimog-Club Gaggenau:

    Rainer Hildebrandt will Vorsitzender werden

    Ein Jahr vor seinem Silberjubiläum steckt der Unimog-Club Gaggenau in seiner schwersten Krise. Der Vorstand will in einer Mitgliederversammlung am 16. September seinen Rücktritt erklären -in Folge von internen Querelen, deren vorläufiger Höhepunkt kürzlich eine Verhandlung vor dem Landgericht Baden-Baden war (wir berichteten). Nun präsentiert Hans-Jürgen Wischhof, der Nestor des Clubs, eine Kandidatenriege für alle Vorstandsposten.

    Für das Amt des Vorsitzenden kandidiert Rainer Hildebrandt aus Hochstadt. Der 59-jährige Ruheständler war im Lkw-Werk Mannheim Leiter im Produkt- und Projektcontroling; er leitet die Regionalgruppe Pfalz des Unimog-Clubs.

    Als Stellvertreter bewirbt sich René Dusseldorp (64). Er ist Geschäftsführer der Merex Autovertrieb GmbH und der Mertec GmbH Nutzfahrzeugwerkstatt in Bad Rotenfels. Der gebürtige Holländer ist einer der namhaften Sponsoren des Unimog-Museums. Dusseldorp war bei der Mitgliederversammlung im November 2016 gegen den derzeit noch amtierenden Vorsitzenden Michael Schnepf angetreten; dieser sicherte sich die Wiederwahl mit drei ?timmen Vorsprung vor seinem Herausforderer.

    Für die Funktion des Kassierers wirft Claudio Lazzarini (62) aus der Schweiz den Hut in den Ring. Der ehemalige Bankdirektor ist unter anderem seit knapp vier Jahren Vorsitzender des Kuratoriums des Vereins Unimog-Museum – auf Vorschlag von Hans-Jürgen Wischhof, der seit Eröffnung des Museums 2006 das Kuratorium geleitet hatte.

    Als zweiter stellvertretender Vorsitzender tritt Hans-Joachim Meyer (66) aus Oberbayern an. Schriftführer will Johannes Behringer (21) aus Rastatt werden. Der Student der Politik- und Verwaltungswissenschaften ist unter anderem ehrenamtlicher Helfer im Unimog-Museum.

    Immer wieder ein Thema im Club sind Engagement und Verzahnung im und mit dem Unimog-Museum. Beides sind voneinander unabhängige Vereine, gleichwohl miteinander verbunden (siehe Stichwort). Mit einer Wahl der nun vorgestellten Kandidaten gilt in Vereinskreisen eine engere Zusammenarbeit beider Organisationen als wahrscheinlich.

    Hans-Jürgen Wischhof sagte im BT-Gespräch: „Ich habe ein elementares Interesse daran, dass es mit dem Club weitergeht.“ Zwei wichtige Dinge gelte es rasch umzusetzen: Zum einen „ein besseres Miteinander“, denn „es gab eine Menge Unterwassertorpedos“. Darüber hinaus müsse „eine beherrschte Kommunikation“ gepflegt werden.

    Es sei keine leichte Aufgabe gewesen, kompetente und für alle Mitglieder wählbare Nachfolgekandidaten für den scheidenden Vorstand zu finden, erläutert Wischhof. Er selbst werde sich ganz bewusst nicht um einen offiziellen Vorstandsposten bewerben. Er werde Ende September 78 Jahre alt. Er stehe zu seiner Aussage, nach dem 75. Geburtstag (2014) keine offizielle Funktion mehr ausüben zu wollen. Er werde aber „hinter den Kulissen unterstützend tätig sein“. Wischhof ist Mitbegründer des Vereins, Ehrenmitglied und Inhaber der „Mitgliedsnummer 1“.

    Während seiner beruflichen Laufbahn war er unter anderem Leiter des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit der Mercedes-Benz AG und ab 1990 Gesamtleiter des Produktbereichs Unimog im Werk Gaggenau.

    Falls sie am 16. September gewählt werden sollten, so wartet auf die künftigen Vorstandsmitglieder nicht nur die Aufgabe, den Verein in ein ruhiges Fahrwasser zu bringen. Denn das 25-jährige Club-Jubiläum im Jahr 2018 rückt näher. Der Veranstaltungsort müsse vertraglich gesichert werden, die Festschrift gelte es voranzubringen, blickt Wischhof voraus. Ein standesgemäßes Fest sei Pflicht, denn: „Wir feiern das 25-jährige Bestehen des größten Markenclubs von Daimler.“

  • Offener Brief an die UCG-Mitglieder ⁄ Kandidatenvorstellung

    +++ Uns erreichte heute ein offener Brief der Arbeitsgruppe „Arbeiten an der Zukunft des Unimog-Club-Gaggenau“, in dem sich erste Kandidaten für den neuen UCG-Vorstand zur Verfügung stellen. Anbei der ungekürzte Brief und hier als Download: Kandidatenvorstellung_UCG-Wahl_2017 +++

    Liebe Mitglieder,
    liebe Unimog-Freunde,

    hinter unserem Unimog-Club-Gaggenau liegen bewegte Wochen und Monate. Verschiedenste Ereignisse haben dazu geführt, dass der gesamte Vorstand unseres Vereins seinen geschlossenen Rücktritt angekündigt und zur außerordentlichen Mitgliederversammlung am 16. September in den Hopfenschlingel nach Rastatt eingeladen hat.

    Diese Versammlung wird zweifelsohne richtungsweisend, wie es mit unserem Verein weitergeht – oder anders gesagt: Der Unimog-Club-Gaggenau befindet sich am Scheideweg.

    Diese Zeilen haben jedoch nicht den Zweck Vergangenes zu erörtern, sondern sollen Euch die Ideen und das Potential aufzeigen, welches die Kandidaten für die Gestaltung der Zukunft unseres Vereins konkret sehen. Nach unzähligen Gesprächen und Treffen, Diskussionen und Dialogen der vergangenen Wochen haben wir engagierte Menschen, Unimogler und Freunde gefunden, die sich vorstellen können, für ihren Verein in dieser unruhigen Zeit Verantwortung zu übernehmen.

    Aus Gründen der Transparenz und Planbarkeit möchten wir Euch daher bereits mit dem heutigen Tage fünf Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge vorstellen, die sich der Mitgliederversammlung – als Souverän unseres Vereins – zur Wahl für Vorstandsämter stellen werden.

    Alle Kandidaten – in Unimog-Kreisen mehr oder weniger bekannt – haben diese Entscheidung nach reichlicher Überlegung getroffen und sind bereit, sich in den Dienst unseres Unimog-Club- Gaggenau zu stellen und die Zukunft mit allen Mitgliedern aktiv zu gestalten.

    Da Namen einem Dichterwort nach meist nicht mehr als „Schall und Rauch“ sind, befinden sich diesem offenen Brief beigefügt Kandidatenprofile, um einen ersten Eindruck der Personen zu gewinnen, die sich am 16. September 2017 der Wahl stellen.

    Selbstverständlich stehen die Kandidaten persönlich für Rückfragen zur Verfügung und würden sich über Kontakt mit Euch freuen. Darüber hinaus ist selbstverständlich jedes Mitglied, das sich als Kandidatin oder Kandidat aktiv in das Vereinsgeschehen einbringen möchte, ganz herzlich willkommen.

    Abschließend möchten wir nochmals dazu aufrufen, die außerordentliche Mitgliederversammlung zahlreich zu besuchen, um der Weichenstellung für Kommendes ein möglichst breites demokratisches Mandat zu geben.

    Bitte helft mit Eurer Wahlentscheidung, gemeinsam die Zukunft unseres Unimog-Club- Gaggenau zu gestalten, damit wir uns künftig wieder mit ganzer Begeisterung unserem Hobby, dem Unimog, hingeben können.

    Die Arbeitsgruppe
    „Arbeiten an der Zukunft des Unimog-Club-Gaggenau“

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